Parken in den Niederlanden kann ganz schön ins Geld gehen, vor allem im Stadtzentrum. Parken ohne Parkschein ist jedoch noch teurer und die Niederländer haben ausgeklügelte Technik, um schnell und mühelos zu überprüfen, ob jemand bezahlt hat oder nicht. Ich empfehle dir daher, immer einen Parkschein zu lösen, statt die hohen Kosten für ein Knöllchen zu riskieren. Im Zentrum von Zutphen zahlt man grundsätzlich von Montag bis Samstag zwischen 8 und 18 Uhr Parkgebühren. Freitags, an den langen Einkaufsabenden, sogar bis 21 Uhr. Sonntags und an bestimmten Feiertagen wie Neujahr, Ostern, Koningsdag, Weihnachten und ein paar anderen darf man dafür gratis parken. Zusätzlich hängt ein geeigneter Parkplatz auch noch davon ab, wie lange du parken willst. Das kann kompliziert sein, wenn man sich nicht auskennt, denn auch auf Straßen in den einzelnen Parkzonen muss man bezahlen, wenn man keine Freistellung hat, wie beispielsweise Anwohner oder ansässige Unternehmen.

Rund um die Altstadt kostenpflichtig parken

Die Stadt unterscheidet zwischen verschiedenen Parkmöglichkeiten und Zonen. Wer nah an den Geschäften parken möchte, zahlt mehr und darf nicht so lange stehen. In der blauen Zone, die deutlich an der blauen Markierung auf der Straße erkennbar ist, darfst du kurzzeitig parken. Dafür musst du die Parkscheibe ins Auto legen und die Verkehrsschilder geben dir an, wie lange du dort stehen darfst. Achtung, Falle: In manchen Straßen der blauen Zone gelten an bestimmten Werktagen andere Regeln. Längeres Parken für einen ganzen Tag geht zum Beispiel an der Houtwal hinter dem Polizeigebäude, dort kostet es 1,05 € pro Stunde oder 3,20 € für den ganzen Tag pro Auto. Mit einem Wohnwagen kann man hier den ganzen Tag für 14,80 € parken. Am IJsselpaviljoen zahlt man 2,50 € pro Stunde oder 11,55 € pro Tag, und ähnliche Preise gelten für die Isendoornstraat, Molengracht West und Roodsplein. Wer nur kurz etwas erledigen möchte, findet in der Innenstadt Plätze für zwei oder vier Stunden, teilweise bis zu 3,10 € pro Stunde. So liegt der kleine Parkplatz ’s-Gravenhof direkt an der Sint Walburgiskerk, von wo man einen Stadtrundgang durch Zutphen starten kann.

Aktuelle Preise und Bezahlen

Bitte informiere dich vor deinem Besuch noch mal wegen der aktuellen Zonen und Preise, da sich diese abweichend von meinem Beitrag geändert haben können. Die offizielle Karte der Stadt Zutphen kannst du dir auf Google Maps ansehen: Parkplätze und Zonen. Dort sieht man auch, welche Parkplätze kurzzeitig oder länger nutzbar sind. Zahlen geht entweder an der klassischen Parkuhr mit Bankkarte oder Kreditkarte (VISA/MasterCard) oder der App Belparkeren. Diese kannst du im Google Play Store herunterladen und dann zahlst du genau für die Zeit, die du geparkt hast. Du musst dich dadurch nicht beeilen, weil die Parkzeit abläuft. Nachdem du die App installiert und deine Zahlungsart hinterlegt hast, gibst du zu Beginn des Parkens den richtigen Zahlencode ein. Dies ist die 4-stellige Nummer, die auf dem Leuchtkasten am Parkautomaten steht. Starte die Parkzeit in der App und gib dein Kennzeichen ein. Wenn du deinen Stadtbummel erledigt hast, stoppst du die Parkdauer in der App (nicht vergessen!) und die Abrechnung wird gestoppt,

Mein Geheimtipp – Zutphen kostenlos parken

Zutphen ist eine kleine süße Stadt und die Altstadt ist auch von außerhalb der Zentrumszone zu Fuß in wenigen Gehminuten erreichbar. Wer sich nicht nur Zutphen mit seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten anschauen will, sondern vor der Fahrt nach Hause noch mit Hagelslag, Stroopwafel oder Tompoucen für zu Hause eindecken will, parkt am besten hier: Winkelcentrum Waterkwartier. Hier parkst du uneingeschränkt kostenlos in Zentrumsnähe und kannst sogar dein Elektro-Auto an mehreren Säulen laden. Es gibt sowohl vor den Geschäften wie Jumbo, Aldi und Action Parkplätze als auch hinter dem Gebäude. Wer vor der Abfahrt noch eine Stärkung braucht kann sich im Friethuys Zutphen auf dem Emmerikseweg 107 noch eine Portion selbstgemachte, leckere Holländische Pommes holen, die mit einer Vielzahl Soßen serviert werden. Dort gibt es auch typisch niederländische Snacks wie Frikandel, Kroket, Kaassouffle und Bami- oder Nasi-Schijf.

Wer nicht noch in den Supermarkt oder Pommes essen will, kann auch auf dem Emmerikseweg parken (für’s Navi: kleine Hausnummer eingeben). Von dort lauft ihr über die Spitaalstraat, auf der sich bereits kleine Läden mit Geschenkartikeln, ein Blumengeschäft, ein Bio-Laden, Friseure und Künstler finden lassen, in 5 Minuten die Innenstadt.


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